Die natürlichste, tagtäglich vorhandene Lichtquelle ist das Sonnenlicht. Ohne künstliche Lichtquellen bleibt dieses die einzige Lichtquelle. Da das Sonnenlicht eigentlich immer vorhanden ist betrachten wir es nicht mehr als außergewöhnlich. Bilder die in diesem gewöhnlichen Licht entstehen werden als natürlich angesehen.
Ist die Zielsetzung eine natürliche Beleuchtung, dann muß eine künstliche Lichtquelle das Sonnenlicht simulieren.
Wieso künstliche Lichtquellen, wenn das Sonnenlicht tagtäglich vorhanden ist?
Zwar scheint die Sonne jeden Tag, aber innerhalb eines Tages ändert sich die Richtung, aus der die Lichtquelle strahlt beständig. Zudem verändern Wolken, je nach Dichte, die Art der Beleuchtung von hart (klarer Himmel) bis zu weich (bewölkter Himmel). Reproduzierbare Ergebnisse lassen sich so zeit- und ortsunabhängig nicht verwirklichen.
Nordlicht Studio: Ein Studio mit Fenstern zur Nordseite ergibt die Reproduzierbarsten Ergebnisse, da direkter Lichteinfall nicht vorkommt. In dem Studio herrscht beständig eine diffuse Lichtquelle, mit unterschiedlicher Intensität.
Für das fotografieren ohne künstliche Lichtquellen bleibt nur das Sonnenlicht.
Das Gelingen hängt zu gleichen Teilen von der Beleuchtung und der Pose des Menschen ab. Die Art und Weise in der ein Portrait beleuchtet wird kann die Atmosphäre des Bildes ausmachen.
Die natürlichste Beleuchtung simuliert das Sonnenlicht – wir sind es gewohnt Gesichter zu sehen, die von oben und seitlich beleuchtet werden zu sehen. Die Schatten zeigen nach unten, und zu einer Seite.
Eine Beleuchtung der Ursprung unterhalb der Augenhöhe sitzt und mit einem Schattenschlag nach oben zeigt, wirkt unnatürlich und gespenstisch. (Theatralisch, teuflisch).
Ein natürliches Portraitlicht zeigt das Gesicht vorteilhaft, arbeitet die Formen heraus und unterstützt die individuellen Gesichtszüge. Wenn das Licht natürlich auf ein Gesicht fällt, dann werden die Stirn, Nase, Wangen und das Kinn heller beleuchtet, es entstehen genug Schatten um das Gesicht plastisch abzubilden.
Eine Portraitbeleuchtung im Studio benötigt mindestens zwei Lichtquellen. Eine davon ist das Haupt-, Modell oder key-Licht, die andere ist Grund-, Aufhell- oder fill-Licht.
Portaitbeleuchtung kann in mehrere Grundtypen der Beleuchtung eingeteilt werden. Einige davon sind broad, short, butterfly, Rembrandt, split, and rim.
Die Namen leiten sich aus dem visuellen Ergebnis, das durch die Beleuchtung auf einem Gesicht erzeugt wird, ab.Eine Änderung der Lichtrichtung erzeugt andere Lichter und Schatten auf dem Gesicht.
Weitere Lichtquellen können hinzugefügt werden um die Wirkung zu unterstützen.
Lichtrichtungen
Frontales Licht
seitliches Licht
Seitenlicht
Oberlicht
Unterlicht
Gegenlicht
Streiflicht
Wo Licht ist, da sind auch Schatten!
Je näher eine Lichtquelle an die Kamera-Objektachse herangebracht wird, desto frontaler wird das Objekt ausgeleuchtet. Im Idealfall wäre die Lichtquelle innerhalb des Objektivs und würde einen Schattenwurf direkt hinter das Aufnahmeobjekt werfen. Diese Schatten wären im Bild nicht sichtbar.
Befindet sich der Blitz sehr nahe am Objektiv erhält man einen sehr kleinen Schattenbereich.
Die Lage des Blitzgeräts entscheidet über die Ausrichtung des Schattens. Mehrere gleichstarke Blitzgeräte die gleichmäßig nahe um das Objektiv herum angeordnet werden erzeugen, jedes Blitzgerät für sich einen Schatten, in der Summe wird dieser Schatten jedoch vom gegenüberliegenden Blitzgerät aufgehellt (wobei dieses Blitzgerät ebenfalls einen Schatten wirft.
(Ringblitz).
Bewegt man das Blitzgerät von der Kamera-Objekt-Achse aus nach oben, dann entstehen Schatten unterhalb der vorstehenden Bereiche. Ein Gesicht wird in helle und dunkle Bereiche unterteilt, es entsteht der Eindruck von Plastizität.
Je größer der Winkel zwischen Kamera-Objekt-Achse und Lichtquelle, desto länger sind die Schatten.
Je punktueller, gerichteter eine Lichtquelle ist, desto größer ist die resultierende Differenz zwischen Lichter- und Schattenbereich.
Eine Vergrößerung der Leuchtfläche einer Lichtquelle mindert den Kontrast zwischen Lichtern und Schattenbereichen.
Ungerichtetes, diffuses Licht erzeugt geringere Kontraste zwischen den Lichter- und Schattenbereichen.
Eine Streuung der Lichtrichtung erzeugt diffuses Licht.
Gerichtetes Licht wird im Winkel des Auftreffens auf der gegenüberliegenden Seite reflektiert. (Brille)
Die Lichtmenge die auf ein Objekt auftritt nimmt im Quadrat der Entfernung zwischen Lichtquelle und Objekt ab.
Breites Licht
Das Modelllicht beleuchtet komplett die Seite des Gesichts, die zur Kamera gerichtet ist. Der Beleuchtete Bereich des Gesichts ist größer als der Schattenbereich
Schmale Beleuchtung
Das Modelllicht beleuchtet komplett die Seite des Gesichts, die von der Kamera abgewandt ist. Die Schattenseite des Gesichts ist zur Kamera gerichtet und anteilmäßig größer als der Lichterbereich.
Schmetterling Beleuchtung
Das Modelllicht wird direkt vor dem Gesicht plaziert und erzeugt Schatten unter der Nase.
Rembrandt lighting
Das Modelllicht ist eine Kombination aus Schmaler und Schmetterling-Beleuchtung.Die Lichtquelle wird oberhalb der Augenlinie auf der der Kamera abgewandten Seite des Gesichts plaziert. Hierbei wird ein beleuchtetes Dreieck auf der Schattenseite des Gesichts erzeugt.
Geteilte Beleuchtung
Das Modelllicht wird neben dem Gesicht plaziert, so das eine Hälfte des Gesichts im Licht und die andere im Schatten liegt.
Kanten (rim) Beleuchtung
Das Modelllicht wird hinter dem Kopf plaziert, das komplette Gesicht liegt im Schatten.
Hauptlicht
Das Hauptlicht wird oft auch Modelllicht genannt , da es das Gesicht modelliert. Es erzeugt einen dreidimensionalen Effekt indem die Lichter und Schatten des Gesichts verstärkt oder abgemildert werden. Das Modelllicht sollte immer die dominaten Lichtquelle im Lichtaufbau sein, da es die Richtung und Größe der Schattenbereiche bestimmt.
Die Richtung des Modelllichts läßt sich in vier Grundtypen der Portraitbeleuchtung einteilen: 3/4-Licht, Seitenlicht, Frontallicht und Gegenlicht.
Für jeden dieser Grundtypen kann man die Höhe der Lichtquelle in Bezug zur Augenlinie des Portraits variieren, zudem ergeben sich Variationen durch die Anordnung der Lichtquelle auf der rechten oder linken Seite des Gesichts.
Die Lichtposition hängt vom Portraitierten und der gewünschten Bildwirkung ab. Es gibt keine festen Positionen, daher muß die Lichtwirkung jeweils von der Kameraposition aus beurteilt werden.
¾ Licht
Weite und schmale Beleuchtung sind zwei Möglichkeiten des 3/4-Lichts. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Beleuchtungen liegt in der Position der Lichtquelle und der daraus resultierden Lichter-Schattenverteilung im Gesicht.
Schmale Beleuchtung (Short Lighting) wird oft bei Personen mit normalen oder breiten Gesichtern genutzt. Beim Short lighting wird die weiter von der Kamera entfernte Seite beleuchtet. Hierdurch liegt die der Kamera zugewandte Seite im Schatten. Durch diese Art der Beleuchtung wirkt das Gesicht schmaler.
Breite Beleuchtung ist hilfreich bei schmalen Gesichtern. Bei der Breiten Beleuchtung (Broad lighting) wird die zur Kamera gewandte Seite des Gesichts beleuchtet. Hierdurch wirkt das Gesicht breiter.
Einrichten des Modelllicht
Das Modelllicht wird über die Entfernung, Höhe und Richtung festgelegt. Die Entfernung bestimmt die Größe der Lichter und damit die Brillianz des Bildes, die Höhe und Richtung bestimmen die Helligkeitsverteilung und damit über die Dreidimensionaliät des Bildes. Je kleiner der Winkel zwischen der Lichtquelle und dem Kamerastandpunkt, desto weniger Schattenbereiche entstehen – umso flacher wirkt das Bild. Eine Verschiebung der Lichtquelle zur Seite und/oder nach oben erzeugt Lichter- und Schattenbereiche.
Die Einrichtung des Modelllicht sollte vom Kamerastandpunkt in der Reihenfolge Entfernung, Höhe und Richtung erfolgen. Hierdurch erhält man eine Kreisbahn in der das Licht um den Kopf bewegt wird.
Entfernung des Modelllichts
Die Helligkeit des Modelllichts ist nicht der entscheidene Faktor für die Entfernung der Lichtquelle zum Gesicht. Der visuelle Effekt der Lichtquelle entscheidet über die Entfernung.
Um die beste Entfernung zu bestimmen beginnt man ca. 1 m entfernt und 50 cm über der Augenlinie des Gesichts. Die Lichtquelle ist hierdurch in einem 45° Winkel zur Kameraachse angeordnet.
Wenn das Modelllicht zu nah am Gesicht plaziert ist, kann zuviel Licht auf die Stirn fallen und das Kinn bereits dunkler erscheinen. Es entsteht ein Helligkeitsverlauf innerhalb des Gesichts, der mit zunehmender Entfernung der Lichtquelle verschwindet.
Die Lichter auf der Stirn, dem oberen Wangenknochen, dem Kinn und dem Nasenrücken werden durch das Modelllicht erzeugt. Die Lichter erzeugen die Brillianz im Bild, und modellieren das Gesicht. Die Qualität der Lichter wird über die Entfernung zwischen Lichtquelle und Kopf kontrolliert.
Wenn die Lichtquelle näher an den Kopf gerückt wird dann beginnen die Lichter auf der Stirn zu einem großen, flachen und überstrahltem / undifferenzierten Bereich zu werden.
Wird die Lichtquelle nun vom Gesicht weg bewegt dann bekommt die Stirn einen schmalen, gut differenzierbaren, hellen Bereich.
Ist die Lichtquelle zuweit entfernt, dann verschwinden die Lichter und das Gesicht wird gleichmäßig beleuchtet.
Zwischen den Entfernungen in dem die Lichter überstrahlen und verschwinden liegt der fotografisch interessante Bereich, in dem die Lichter ein Gesicht modellieren.
Ist die richtige Entfernung erst einmal gefunden braucht man diese nicht mehr zu ändern, auch wenn die Richtung aus der die Lichtquelle erscheinen soll geändert wird.
Die Festlegung der Modelllicht-Entfernung kann daher als Ausgangspunkt für die Portraitbeleuchtung bezeichnet werden.
Die Höhe des Modelllichts
Um die richtige Höhe des Modelllicht zu bestimmen bewegen Sie die Lichtquelle frontal zum Gesicht und beobachten die Schatten unter der Nase, wenn diese gerade den oberen Rand der Oberlippe erreichen ist ein optimaler Ausgangspunkt erreicht.
In dieser Höhe des Modelllichts können Sie die Lichtquelle problemlos im Kreis um den Kopf bewegen, ohne das die Schatten störend wirken.
When your subject is wearing a hat with a visor, the visor shadow should fall naturally across the face. Many photographers think the shadow cast by the visor should not shade the eyes. The shadow from the visor should shade the eyes, however, in a portrait, this shadow should not be so dark that shadow detail is lost and the eyes are hard to see. To prevent this shadow from being too dark, raise the main light to the desired height, and instead of aiming it down at an angle, aim it straight.
This way the light is cast under the visor and prevents the shadow from becoming too dark
Die Hauptbeleuchtung
Sofern die Entfernung und Höhe des Modelllicht fest stehen, kann man sich um die Richtung des Lichts kümmern. Hierzu führt man die Lichtquelle kreisförmig um den Kopf, nach links oder rechts. Die Entfernung und Höhe der Lichtquelle bleiben gleich.
Der Schattenwurf unterhalb der Nase ist der Schlüssel zum Erfolg bei der Richtungssuche. Die Beleuchtung sollte weiter im Kreis bewegt werden, bis der Schatten unter der Nase sich mit den Schatten auf der Wange zusammenschließt. Nun ist das Modelllicht in Position. Beachten Sie das diese Lichtquelle die dominante Lichtquelle ist, die über Richtung und Schattenwurf entscheidet
Aufhelllicht (Fill-in Light)
Nachdem das Modelllicht eingeleuchtet wurde kann man ein Aufhelllicht einrichten. Es handelt sich um eine zweite Lichtquelle die das Modelllicht nicht überstrahlen sollte. Der Sinn dieser zweiten Lichtquelle liegt darin die Schattenbereiche abzumildern. Es geht um die Aufhellung dieser Bereiche und damit um die bestere Durchzeichnung im Bild..
Das Aufhelllicht wird normalerweise knapp über der Augenlinie des Gesichts plaziert, auf der der Kamera gegenüberliegenden Seite des Modelllichts, aber nahe an der Achse Kamera-Kopf.
Das Aufhelllicht sollte dunkler als das Modelllicht sein und möglichst diffus strahlen um doppelte Schattenbildung zu vermeiden. Im Gegensatz zum Modelllicht, das durchaus härter ausleuchten darf.
Dadurch das das Aufhelllicht knapp über der Augenlinie plaziert wird , kommt es im Übergang von Kinn zum Hals zu keiner Aufhellung – der vorhandene Schatten wird nicht abgemildert und separiert Gesicht und Hals besser voneinander. Der Schattenbereich ist weich, und nicht besonders ausgeprägt.
Die Intensität des Aufhelllichts kann durch Leistungsänderung am Blitz oder durch die Entfernung zum Kopf verändert werden.
Das Aufhelllicht kann kreisförmig um den Kopf bewegt werden, es kann seitlich beleuchten, sollte aber keinesfalls eigene ausgeprägte Schattenwürfe in entgegen dem Modelllicht werfen.
Der Lichtpunkt in den Augen
In den Augen sollte sich eine kleine, helle Reflektion der Lichtquelle spiegeln. Diese Reflektion erzeugt das Leben im Bild, schafft Brillanz im Portrait und läßt die Augen funkeln.
Optimal wäre nur ein Lichtpunkt im Auge, der sich im oberen Bereich der Pupille befindet.
Bei einer Breiten Beleuchtung ergibt sich der Lichtpunkt in einer 11Uhr Position, bei der Schmalen Beleuchtung ergibt sich ein Lichtpunkt in 1 Uhr Position.
Das Auge ist eine reflektierende, spiegelnde Kugel
Das Beleuchtungsverhältnis
Das Beleuchtungsverhältnis für Portraits beträgt üblicherweise zwischen 3:1 und 4:1. Das Beleuchtungsverhältnis bezeichnet die Lichtmengen die auf den Kopf treffen..
Das Hintergrundlicht
Die dritte Lichtquelle in einer Studiobeleuchtung ist die Hintergrundbeleuchtung. Die Lichtquelle befindet sich üblicherweise zwischen der Person und den Hintergrund, normalerweise wird die Lichtquelle recht tief angeordnet und leuchtet nach oben. Hierdurch ergibt sich ein Helligkeitsverlauf.
Die Helligkeit des Hintergrundlicht sollte dazu führen das sich die Person sichtbar vom Hintergrund abhebt. Die Helligkeit sollte aber nicht größer als die Helligkeit des Modelllicht sein
Durch Verstärken oder Abschwächen des Hintergrundlicht werden die Tonwerte des Hintergrunds festgelegt. Um eine tonwertrichtige Wiedergabe im Bild zu erreichen muß der Hintergrund mit der gleichen Intensität wie das Gesicht beleuchtet werden, hierdurch werden auch die Farbwerte korrekt wiedergegeben.
Sollen z.B. mehrere Portraits nebeneinander präsentiert werden, dann darf sich die Beleuchtung des Hintergrunds nicht ändern.
Sofern das Hintergrundlicht genutzt wird , ist es sinnvoll dieses vor allen anderen Lichtquellen einzurichten.Da das Hintergrundlicht keine Auswirkung auf die Portraitbeleuchtung hat, kann man es am besten ohne zusätzliche Lichtquellen einstellen.
Das Hintergrundlicht sollte am hellsten direkt hinter dem Kopf, mit einem Lichtabfall zu den Ecken hin eingestellt werden.
Haar-Licht
Nachdem das Modell-, Aufhell-und Hintergrundlicht eingerichtet ist können weitere Lichtquellen für Effekte eingeleuchtet werden. Eins dieser Effektlichter ist das Haarlicht. Das Haarlicht ist normalerweise eine kleine Lichtquelle die mit einem Galgenstativ hinten über dem Kopf positioniert wird. Es beleuchtet die Haare und Schultern und erzeugt hierdurch eine bessere Durchzeichnung der Haare. Zudem trennen sich die Haare hierdurch besser vom Hintergrund, das Portrait wird plastischer. Die Intensität der Lichtquelle hängt nicht nur von der Haarfarbe, sondern auch vom Glanz des Haares ab.
Normalerweise wird das Haarlicht auf der gegenüberliegenden Seite zum Modelllicht plaziert, es scheint von hinten auf die Person. Keinesfalls sollte das Haarlicht auf die Stirn und Nase fallen. Da es sich um Gegenlicht handelt ist es sinnvoll eine Lichtquelle mit Lichtklappen zu nutzen um Reflexe im Objektiv zu vermeiden.
Das Haarlicht hat keinen Einfluss auf die grundsätzliche Belichtung des Fotos, kann aber die Belichtungsmessung beeinflussen, daher sollte diese Lichtquelle bei der Messung ausgeschaltet sein
Flexibility of Three-Quarter Lighting
Three-quarter lighting can be used with almost any type of face. It is flexible because once it is set, the subject can move his head from full face to profile and the lighting remains good at any point you choose to pose the sitter. The degree of flexibility is determined by the type of light used (spot or flood) and the size and type of reflector used.
SIDE LIGHTING
With side lighting, the face is lit more intensely on one side than the other (fig. 7-9). This type of lighting is well suited for young women that have smooth skin and regular facial features, or for men whose rugged character lines should be emphasized. As a Navy Photographer’s Mate, you will not normally use side lighting for official portraits. To learn more about side lighting, refer to the reference list in the back of this training manual.
Figure 7-9.–Side lighting
BUTTERFLY LIGHTING
Butterfly lighting is often used when making portraits of women. To start, you can place the main light very close to the camera lens axis and about the subject’s eye level. This creates a flat lighting, and facial feature characteristics can be lost. By moving the main light higher, you can create a certain amount of modeling. The light now creates a little modeling and is still very flattering and almost foolproof. This lighting is considered flattering because it does not emphasize lines or crowfeet around the eyes, wrinkles on the forehead, or shadows around the mouth. It does, however, emphasize eyes and eyelashes, especially in females.
Figure 7-10.–Butterfly lighting.
The main light should be just high enough to cast a shadow of the nose about a third of the distance from the nose to the top edge of the upper lip (fig. 7-10). Each subject’s face and nose is different, so the correct height for the main light varies slightly. When the subject has a long nose, the light should be low to shorten the shadow. When the subject has a short nose, raise the main light to lengthen the shadow. This has a secondary effect as well. It adds form below the eyebrow and accentuates any slight hollowness in the cheeks, giving a more provocative look.
When making a portrait of a person smiling, you must shorten the nose shadow because the upper lip draws up and the shadow goes over the lip. The nose shadow should not extend over or touch the edge of the lip. When it does, the lip form is destroyed and it appears unnaturally small.
The main light-to-subject distance is again determined using the forehead highlight test.
The fill-in light is positioned directly below the main light-close to the camera lens axis and slightly above the subject’s eye level. The intensity of this light should be about one f/stop less than the main light. The lighting ratio is established by moving the fill light closer to or farther away from the subject to increase or decrease its effect. Balance also can be controlled by using diffusion screens over the fill-in light.
Although not as flexible as three-quarter lighting, frontlighting does have some flexibility. The subject’s head can be posed from full face to profile. However, the nose shadow must always remain under the nose. Therefore, the main light must be moved with the head; and as the head moves to the three-quarter or profile position, the hair light also must be moved. The fill light is not moved.
RIM LIGHTING
Rim lighting is often used when making profile portraits. Rim lighting is the same as backlighting, where the subject is lighted from behind causing the facial features of the profile to be highlighted (fig. 7-11). Some suggestions to use when taking profile portraits are as follows:
In a profile portrait, when a person looks straight ahead, only the whites of the eyes are seen by the camera. This causes an undesirable effect. Instead have the eyes cheat-turn the eyes slightly toward the camera, without turning the head, to show enough of the iris so the eye can be seen as an eye, not a white ball.
Have the subject’s head tipped back slightly. This separates the chin from the far shoulder, gives a better neckline, and reduces the appearance of a double chin.
Allow more space on the side of the picture toward which the eyes are looking. This allows the subject to “look” beyond the frame.
If you are interested in learning more about rim lighting, refer to the reference list in appendix III.
Figure 7-11.–Rim lighting.
CORRECTIVE TECHNIQUES
Problem
Treatment
Fat, round face
Shoot three-quarter view, light side of face away from camera . Use three-quarter or side lighting
Thin face
Shoot front, full face
Use low three-quarter or side lighting
Wide forehead
Use low-camera viewpoint Tilt chin upward
Narrow forehead
Use high-camera viewpoint
Baldness
Use low-camera viewpoint Little or no hair light. Blend head with background
Eyes close together
Shoot three-quarter pose
Eyes far apart
Shoot three-quarter pose
Small eyes
Shoot three-quarter pose Use three-quarter lighting so the eyes are in shadow
Large or protruding eyes
Use high three-quarter lighting
Lower eyes slightly
Deep set eyes
Low-camera viewpoint Use frontlighting to keep eyes out of shadow
Uneven eyes
Turn head toward one side so natural perspective eliminates uneven appearance
Bags under eyes
Use makeup.
Use frontlighting
Cross eyed or defective eye
Turn head so bad eye is away from camera. Light side of face toward camera to place other eye in shadow
Glasses
Use high front, three-quarter, or side lighting to eliminate reflections
Raise the temple piece up slightly to angle lenses down lilt head downward
Shoot full-face pose to prevent lenses from splitting cheek line Use indirect diffused lighting
High cheeks
Use low front or side lighting
Wide cheeks
Shoot three-quarter pose
Small ears
Turn head so camera sees only one ear Place exposed ear in shadow
Large ears
Turn head so camera sees only one ear Place exposed ear in shadow
Protruding ears
Turn head so camera sees only one ear Place exposed ear in shadow Shield light from exposed ear Blend ear into background
Long nose
Use low-camera viewpoint Use three-quarter or side lighting Apply dark makeup to tip of nose
Short nose
Use high-camera viewpoint Use frontlighting
Hooked nose
Shoot from a low-camera viewpoint Shoot front, full face
Crooked nose
Shoot from the side to which it curves Turn head until highlight along ridge of nose appears straight
Broad nose
Pose head away from a front view
Narrow mouth
Use lip color to extend lip line Turn head to one side so makeup is not apparent Position modeling light high to cast shadows at ends of lips
Wide mouth
Pose head in three-quarter view
Protruding lips
Use low-modeling light to eliminate shadow under lips
Thin lips
Fill out with lip color
Uneven mouth
Pose head in three-quarter view
Bad teeth
Do not have subject smile
Buck teeth
Subject may smile slightly Use full, front pose
Long chin
Use high-camera viewpoint 7-18
Double chin
Keep chin in shadow Have subject lean forward and look at camera
Small chin
Use full, front pose Use low-camera viewpoint
Square face
Use high-camera viewpoint
Oval face with a weak chin
Use low-camera viewpoint
Short neck
Use low-camera viewpoint
Long neck
Use high-camera viewpoint Keep neck in shadow
Facial blemishes
Keep in shadow Turn bad side of face from camera Apply makeup to a pimple or sore spot
Belichtungsmessung für Studioportraits
Die Belichtung für ein Portrait sollte auf Basis des Aufhelllichts gemessen werden, da dieses Licht das einzige ist, das die Schatten erreicht und für deren Durchzeichnung sorgt.
Wird die Belichtung auf Basis des Modelllicht gemessen, dann erhält man fast immer unterbelichtete Schattenbereiche.
Diese Vorgehensweise der Belichtungsmessung hat aber nur gültigkeit innerhalb eines Belichtungsverhältnisses von 2:1 bis 4:1. Bei stärkeren Kontrasten muß die Belichtung sowohl für das Aufhelllicht als auch das Modelllicht gemessen und berechnet werden.
Die Bestimmung des Beleuchtungsverhältnis
Bei zwei gleichstarken Lichtquellen, die zudem auch noch gleich weit vom Aufnahmeobjekt entfernt sind legt man die Bereiche die nur von einer Lichtquelle beleuchtet werden als Referenz fest. Bereiche die von beiden Lichtquellen erreicht werden erhalten die doppelte Lichtmenge, daher ist das Beleuchtungsverhältnis 1:2.
Als Referenz bei der Studio-Portrait-Beleuchtung nimmt man das Aufhelllicht, während das Modelllicht zusätzlich auf das Aufnahmeobjekt auftrifft. Eine stärkere Lichtquelle für das Modelllicht bewirkt ein höheres Beleuchtungsverhältnis. Ein stärkeres Aufhelllicht vermindert das Beleuchtungsverhältnis.
Das Beleuchtungsverhältnis wirkt sich auch auf den Kontrast im Bild aus. Hierbei muß man beachten das auch die natürlichen Helligkeitsunterschiede innerhalb eines Gesichts berücksichtigt werden. Ziel der Beleuchtung ist es innerhalb des darstellbaren Kontrastumfangs des Aufnahmematerials zu bleiben, denn nur so sind durchzeichnete Lichter und Schatten möglich.
Belichtungsumfang des Aufnahmematerials
Um den Kontrastumfang des Aufnahmematerials zu bestimmen wird eine Belichtungsreihe aufgenommen. Hierbei wird, ausgehend von der gemessenen korrekten Belichtung einer Graukarte der Messwert in Stufen von ½ bis 1 EV verringert, bzw. Erhöht. 1 EV entspricht einem Blendenwert oder einem Zeitwert.
Um das Bild besser beurteilen zu können, sollte eine homogene, strukturierte Fläche aufgenommen werden.
Das dunkelste Bild, welches noch Zeichnung aufweist, und das hellste Bild das noch Zeichnung aufweist bilden die Grenzen der fotografisch verwertbaren Belichtung. Unter-/Oberhalb der Grenzen sind keine Veränderungen im Bild sichtbar, da diese komplett Schwarz / Weiß bleiben.
Neben der Bestimmung des möglichen Aufnahmeumfangs hat man einen Belichtungskeil erstellt und kann anhand diesem die Auswirkung einer Belichtungskorrektur abschätzen.
Beispiel: Die Belichtungsmessung erfolgt bei einem hellhäutigen Menschen auf die Haut. Der Belichtungsmesser wird diesen Hautton nun so interpretieren das ein mittlerer Grauwert entsteht. Ist die Haut aber wesentlich heller, so muß der Belichtungsmesser in Richtung Plus korrigiert werden, um eine Tonwertrichtige Wiedergabe zu erhalten.
Kontrastumfang des Ausgabemediums
Lichtfarbe
Farbiges Licht
Tonwert / Helligkeit von Hauttönen
Farbe von Hauttönen
Beleuchtungsverhältnis: sich addierende Lichtquellen.
Anwendung bei Sonnenlicht
Anwendung bei vorhandenem Kunstlicht
Perspektive
Brennweite